Das Verschiefern vom Turm kommt sehr langsam, aber stetig voran. Die unteren großen Dachschrägen und die Vorbauten für die Zifferblätter der Uhr sind nun fertig. Das war viel Kleinarbeit, da hier viel Ecken zu bearbeiten waren. Die Übergänge zu den Seiten wurden dabei alle mit Bleiblech abgedeckt. An den Kanten müssen die Schieferplatten alle angepaßt werden, dies geschieht mit einem Hammer speziell für Schieferarbeiten und einem Schneideisen, wie ein kleiner Amboss nur oben scharfkantig. Das auf einer Holzbohle befestig ist und als Unterlage dabei dient, so werden die Platten abgerundet und auf Länge gebracht. Aber auch bei den nun folgenden 6 jeweiligen Seitenflächen vom Turm sind immer wieder Kanten vorhanden, auch hier müssen die Schieferplatten abgerundet und einzeln abgelängt werden. Die Übergänge zu den jeweiligen anderen Seiten werden ebenfalls mit einem überstehendem Bleiblech abgedeckt, so ist der Übergang witterungsbeständig. Da die Flächen nach oben hin immer kleiner werden, müssen immer mehr Platten angepaßt und bearbeitet werden, was natürlich länger dauert. So werden die Arbeiten noch mehrere Wochen andauern. Verarbeitet wird hier ein spanischer Magokschiefer. Das Aufbauen der beiden Zifferblätter erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, hier gab es bei der Restaurierung wohl Probleme.

Die Unteren Schrägen mit den Ecken und Kantenübergängen zum oberen Turm.

Die Übergänge und der Vorbau für die Zifferblätter.


Das Anpassen der Schieferplatten, hier sind auch die Aufnahmen für die Blitzableitung zu sehen



Das Bearbeiten einer Schieferplatte.

Die Scharfkantige Auflage zum Bearbeiten der Platten.

Der Überstand und eine Kante.

